„Die Wahrscheinlichkeit, dass sich der Täter dort aufhält, wird geringer, ist aber noch nicht weg“, fügte der Sprecher hinzu. Die Kriminalisten würden unter Hochdruck die Hinweise prüfen und bearbeiten. Nach einer Ausstrahlung der RBB-Sendung „Täter, Opfer, Polizei“ am Sonntag seien bis zum Vormittag 18 neue Hinweise aus der Bevölkerung bei der Polizei eingegangen, sagte der Sprecher.
Die Polizei war mit einer Hundertschaft vor Ort.
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Auch am Waldrand stehen Beamte, um Zufahrtswege zu sichern.
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Auch Gebäude auf dem Anwesen des Entführungsopfers werden durchsucht.
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Bei der Täter-Suche kam auch der Hubschrauber "Adebar" der brandenburgischen Polizei zum Einsatz.
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Mit Maschinenpistolen bewaffnete Polizisten bewachen das Anwesen des verschleppten Geschäftsmannes in einem Storkower Ortsteil.
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Mit Maschinenpistolen ausgestattete Einsatzkräfte sperren Wege und kontrollieren Passanten.
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Ein Einsatzfahrzeug der Taucherstaffel.
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Die Taucher sind auf dem Großen Storkower unterwegs.
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An der Schleuse in Wendisch-Rietz werden zudem Boote kontrolliert.
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In der Nähe des Fundortes des verschleppten Geschäftsmannes halten Beamte auch in den Nachtstunden Stellung auf einem Boot der Wasserschutzpolizei.
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Das Boot liegt an der Schleuse in Wendisch-Rietz.
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Ein bislang unbekannter Verbrecher hatte vor etwa zehn Tagen in der Nähe von Storkow einen Berliner Unternehmer aus seinem Haus entführt und auf einer Schilfinsel am Großen Storkower See festgehalten. Damit wollte er Geld von der Familie erpressen. Der Geschäftsmann konnte sich jedoch zwei Tage nach seiner Entführung befreien.
Die Polizei vermutet, dass es sich bei dem Täter um denselben Mann handelt, der im vergangenen Jahr eine andere Unternehmerfamilie im Osten Brandenburgs angegriffen hatte. In beiden Fällen wurde offenbar dieselbe Schusswaffe verwendet. Das haben Untersuchungen des Bundeskriminalamtes bestätigt.
Abgleich mit früherem Fall
Die Überprüfungen weiterer DNA-Spuren durch das Landeskriminalamt dauern noch an. „Die Spezialisten haben auch am Wochenende ohne Unterbrechung daran gearbeitet“, sagte der Polizeisprecher. Teilweise handele es sich nur um winzig kleine Spuren. Wenn Ergebnisse vorliegen, sollen sie laut Polizei mit Erkenntnissen aus dem früheren Fall abgeglichen werden.
Einige der Spuren stammen auch von dem gelb-roten Paddelboot, das die Polizei vor wenigen Tagen in der Nähe des Tatorts am Großen Storkower See sichergestellt hatte. Es wird vermutet, dass der Täter sein Opfer damit durch den See schleppte und auf die Schilfinsel brachte. Das Boot kann laut Polizei früher auch auf anderen Seen der Region wie dem Scharmützelsee und dem Großen Glubigsee im Einsatz gewesen sein. Der gesuchte Täter ist 25 bis 50 Jahre alt, 1,70 bis 1,85 Meter groß, durchtrainiert und Rechtshänder. Er spricht Deutsch ohne Akzent. (dapd)
Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 0331/283 31 15 entgegen, anonym per Anrufbeantworter unter der Nummer 0335/40 07 03 33 oder Mail unter mordkommission-ffo@web.de.
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