Gemeinsame Leitstelle

Innensenator Frank Henkel verteidigt Zusammenlegung von Polizei und Feuerwehr

Innensenator Frank Henkel (CDU) verteidigt den Plan für eine gemeinsame Leitstelle von Polizei und Feuerwehr. Ab 2016 fliesst Geld in das Mammut-Projekt. Die neue Leitstelle soll schneller auf Notrufe reagieren. Grüne kritisieren das Großprojekt.

BLZ
2 Min
Frank Henkel ist gebürtiger Ost-Berliner. Er reiste im Jahr 1981, mit 17 Jahren, gemeinsam mit seinen Eltern nach West-Berlin aus. Seit 2009 führt er den CDU-Landesverband. Im rot-schwarzen Senat ist er Innensenator und stellvertretender Bürgermeister.

Frank Henkel ist gebürtiger Ost-Berliner. Er reiste im Jahr 1981, mit 17 Jahren, gemeinsam mit seinen Eltern nach West-Berlin aus. Seit 2009 führt er den CDU-Landesverband. Im rot-schwarzen Senat ist er Innensenator und stellvertretender Bürgermeister.

© Markus Wächter Lizenz

Innensenator Frank Henkel (CDU) hat den Plan verteidigt, eine gemeinsame Leitstelle von Polizei und Feuerwehr in Berlin einzurichten. Die derzeitige Situation sei nicht länger hinnehmbar, der Bau dringend erforderlich, sagte Henkel am Montag im Innenausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses. Im Haushaltsentwurf des Landes für 2016/2017 sind 4,5 Millionen Euro als erste Tranche für die Planung des Projekts vorgesehen.

Ein Experte von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung ging davon aus, dass es Anfang 2018 den ersten Spatenstich geben könnte. Durch die koordinierte Leitstelle mit zwei Standorten solle schneller auf Notrufe reagiert werden und die Arbeit der Rettungskräfte besser abgestimmt werden.

Der Innenexperte der Grünen-Fraktion, Benedikt Lux, kritisierte das Großprojekt. Denn in anderen Bereichen bei Polizei und Feuerwehr werde gar nicht investiert. Zudem gebe es kein inhaltliches Konzept. (dpa)

Send feedback

Ihre Meinung ist uns wichtig. Senden Sie uns Ihr Feedback zu diesem Artikel an: briefe@berliner-zeitung.de

Lesen Sie mehr zum Thema