Lautstarke Sprechchöre, Trommeln, aufgeheizte Stimmung bei hochsommerlichen Temperaturen: Mit einem zwölfstündigen Generalstreik haben Arbeiter und Angestellte in Argentinien, Südamerikas zweitgrößtem Land, in der Vorwoche große Teile des öffentlichen Lebens lahmgelegt.
Allein in der Hauptstadt Buenos Aires gingen nach Angaben der Polizei mehr als 80.000 Menschen auf die Straße, darunter viele Lastwagenfahrer, Beschäftigte des öffentlichen Nahverkehrs, Angestellte von Banken und Tankstellen.
Südamerika
Generalstreik in Argentinien: Kraftprobe für den Schocktherapeuten Javier Milei
Auch wenn der landesweite Ausstand friedlich blieb: Argentiniens libertärer Präsident Javier Milei hat sich mit seinem Reformprogramm mächtige Feinde gemacht. Eine Analyse.
Frank Schüttig
8 Min
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Ein Demonstrant im Joker-Kostüm imitiert einen Fernsehreporter während eines Protestes gegen den argentinischen Präsidenten Javier Milei.
© Rodrigo Abd/AP