„Die Attacke war beängstigend, ebenso die Tatsache, dass es keine Zivilcourage gab.“ Amira ist in Deutschland geboren und aufgewachsen, ist Rassismusforscherin, selbstbewusst, trägt Kopftuch. Seit dem Terrorangriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober sei das Klima rau und feindselig für viele „muslimisch markierte“ Menschen geworden, die wegen ihres Äußeren als muslimisch gedeutet und deshalb angefeindet würden. Eine in Berlin aufgewachsene Juristin (29) sagt ähnlich, sie werde beleidigt, angepöbelt, fühle sich nicht mehr sicher.
Gesellschaft
Generalverdacht frustriert Muslime in Deutschland
Seit der Terrorattacke der Hamas auf Israel sehen sich viele Muslime in Deutschland einem Generalverdacht ausgesetzt. Sie spüren Anfeindungen. Das Problem be...
Yuriko Wahl-Immel
dpa
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ARCHIV - Blick auf die Ditib-Zentralmoschee der Türkisch-Islamischen Union der Anstalt für Religion (Ditib).
© Oliver Berg/dpa