KREUZBERG. Der potenzielle Käufer des Künstlerhauses Bethanien hat die Gespräche mit dem Bezirksamt gestoppt. Wie Vizebürgermeister Lorenz Postler (SPD) mitteilte, wurde der Bezirk aufgefordert zu klären, welche Rahmenbedingungen zurzeit gelten. Hintergrund ist die Besetzung eines Teils des Bethanien durch die Mitglieder des ehemaligen Wohnprojektes Yorckstraße 59. Zudem will eine Bürgerinitiative den Verkauf des Künstlerhauses am Mariannenplatz per Volksentscheid stoppen. Das am Kauf interessierte Unternehmen aus Bad Homburg will aus dem Bethanien einen international renommierten Kulturstandort machen. Bislang war der 1. Januar kommenden Jahres als Übernahmetermin im Gespräch. Laut Postler werden sich das Bezirksamt am 23. August und das Bezirksparlament am 24. August erneut mit dem Thema befassen. (sk.)
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