Als die Staatsanwältin an diesem Dienstag die Anklage verliest, fängt Klaus S. an, hörbar zu schniefen. Dann, als jeder der 13 Vorwürfe verlesen ist, sagt der 53-jährige Angeklagte in das Mikrofon: „Ja, ich bin schuldig.“ Die Sachen seien so passiert. Und er habe alles verloren, was er sich habe aufbauen wollen. Schon wieder. Es klingt nicht, als bereue Klaus S. seine Taten wirklich. Er klingt nach Selbstmitleid.
Justiz Berlin
Geständnis vor Gericht: Familienvater bot in Berlin neunjährige Tochter zum Sex an
Am Landgericht Berlin muss sich ein 53-jähriger Mann wegen sexuellen Missbrauchs seines Kindes verantworten. Er ist bereits zweimal einschlägig vorbestraft.
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Klaus S. legte vor Gericht ein Geständnis ab.
© Pressefoto Wagner