Inflation

Gesundheitssenatorin gegen Einsparungen an Hochschulen

Berlins Wissenschaftssenatorin Ulrike Gote spricht sich vor dem Hintergrund hoher Inflation und möglicher Kürzungen in der Investitionsplanung des Landes geg...

dpa
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ARCHIV - Ulrike Gote (Bündnis 90/Die Grünen), Senatorin für Wissenschaft.

ARCHIV - Ulrike Gote (Bündnis 90/Die Grünen), Senatorin für Wissenschaft.

© Britta Pedersen/dpa/Archivbild

Gote versprach den Universitäten die Einhaltung der Vereinbarung im Koalitionsvertrag, ihre Grundfinanzierung um 3,5 Prozent jährlich zu erhöhen. „Das muss die Stadt sich leisten. Ich sehe auch keine Signale, dass daran Abstriche gemacht werden. Wir müssen uns eher fragen: Reicht das?“, sagte sie. Deshalb werde sie sich dafür einsetzen, dass Berlin bei der nächsten Exzellenzstrategie von Bund und Ländern wieder dabei sein könne und die Berlin University Alliance verstetigt werde.

Auch die Hochschulen müssten einen Ausgleich für die gestiegenen Energiekosten erhalten, fügte Gote hinzu. Hier sieht sie in erster Linie die Bundesregierung in der Pflicht. In irgendeiner Weise müsse es einen Ausgleich für Inflation und Energiekosten geben. „Und selbstverständlich wird das ein Thema sein, was wir bei der Finanzierung der Hochschulen berücksichtigen müssen“, sagte Gote.

Ob die Hochschulen auch unter den Energiefonds des Landes fallen, ließ die Senatorin offen. „Wir sind noch dabei, im Senat uns einen Überblick zu verschaffen.“ Gote hält es für keine Lösung, wegen der Energiekrise wieder ein komplettes Online-Semester durchzuführen. „Das würde auch nicht helfen. Wir würden dann die finanzielle Last noch einmal stärker auf die Studierenden verlagern.“ Diese müssten dann „zu Hause ihre Bude heizen“ und dafür selbst zahlen. Dadurch sei nichts gewonnen. „Kurz- und mittelfristig wird es darauf ankommen, dass wir das Sanieren, Instandhalten der Hochschulen auch immer unter dem Blick sehen: Was spart uns das an Energie?“, erklärte Gote.

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