Mercedes-Benz hat im ersten Quartal 2026 nur noch 1,43 Milliarden Euro verdient. Dies teilte der Stuttgarter Autobauer am Mittwoch mit. Im Vergleich zum Vorjahresquartal entspricht das einem Rückgang von gut 17 Prozent. Bereits 2025 waren die Zahlen schwach ausgefallen, damals war der Gewinn im ersten Quartal um mehr als 40 Prozent eingebrochen.
Der Umsatz des Stuttgarter Autobauers ging dem Bericht zufolge leicht auf 31,6 Milliarden Euro zurück. Auch das operative Ergebnis sei deutlich gesunken.
Damit fällt der Rückgang weniger deutlich aus als zuletzt. Allerdings kommt der Dax-Konzern auch von einem vergleichsweise niedrigen Niveau. 2025 war das erste Quartal schlecht ausgefallen. Damals war das Konzernergebnis um 43 Prozent eingebrochen – nach einem bereits schwächeren Vorjahr.
Negativ-Trend bei Mercedes Benz setzt sich fort
Besonders auffällig ist laut der Einbruch der Marge im Autogeschäft: Sie fiel von 7,3 auf 3,5 Prozent. Damit verdient Mercedes mit dem Verkauf seiner Fahrzeuge erheblich weniger als noch ein Jahr zuvor.
Als Hauptursache nennt die Zeitung das Geschäft im wichtigsten Automarkt der Welt: In China brachen die Verkäufe erneut ein. Der weltweite Absatz sank den Angaben zufolge um sechs Prozent, wobei der Rückgang in China besonders stark ausfiel. Aggressive Konkurrenz lokaler Hersteller und ein harter Preiskampf setzten den deutschen Anbietern dort weiter zu.
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Die Entwicklung setzt einen bereits 2025 erkennbaren Negativtrend fort. Im Gesamtjahr 2025 hatte Mercedes-Benz nach eigenen Angaben einen Gewinn von 5,3 Milliarden Euro erzielt – nur halb so viel wie im Jahr zuvor. Das operative Ergebnis (Ebit) war um 58 Prozent auf 5,8 Milliarden Euro gefallen, der Umsatz um neun Prozent auf 132 Milliarden Euro. Als Belastungsfaktoren hatte der Konzern damals das schwache China-Geschäft, hohe US-Importzölle und negative Wechselkurseffekte angeführt. Allein die US-Zölle sollen laut Unternehmensangaben rund eine Milliarde Euro Gewinn gekostet haben.
Mercedes-Chef Ola Källenius hatte für 2026 eine bereinigte Umsatzrendite zwischen drei und fünf Prozent in Aussicht gestellt. Mittelfristig peilt der Konzern acht bis zehn Prozent an. Der Pkw-Absatz, der 2025 um neun Prozent auf 1,8 Millionen Fahrzeuge geschrumpft war, soll im laufenden Jahr auf Vorjahresniveau liegen. (mit dpa)
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