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Gil Ofarim zurück auf Instagram

Gil Ofarim meldet sich nach dem Prozess um einen erfundenen Davidstern-Skandal zurück - mit neuer Frisur und Brille.

dpa
2 Min
ARCHIV - Gil Ofarim im Landgericht Leipzig beim Prozess gegen ihn wegen falscher Verdächtigung und Verleumdung.

ARCHIV - Gil Ofarim im Landgericht Leipzig beim Prozess gegen ihn wegen falscher Verdächtigung und Verleumdung.

© Hendrik Schmidt/dpa

Ofarim, der aus München stammt und dort lebt, zog sich aus der Öffentlichkeit zurück, nachdem er in seinem Prozess um Verleumdung und falsche Verdächtigung im November vergangenen Jahres überraschend ein Geständnis abgelegt hatte. Das Verfahren gegen den 41-Jährigen wurde daraufhin gegen eine Geldauflage von 10.000 Euro eingestellt. 

Ofarim im Prozess: „Es tut mir leid“

Ofarim hatte im Oktober 2021 in einem Video Antisemitismus-Vorwürfe gegen ein Leipziger Hotel erhoben. Ofarim hatte darin geschildert, dass der Hotelmanager ihn aufgefordert habe, seine Kette mit Davidstern abzunehmen, damit er einchecken könne. Das Video verbreitete sich stark in den sozialen Netzwerken. Der Musiker erstattete später Anzeige, aber auch der Hotelmanager wehrte sich und zeigte seinerseits den Musiker wegen Verleumdung an. 

Große Zweifel an seiner Darstellung zeigten sich dann auch im Prozess gegen den Sohn des 60er-Jahre-Stars Abi Ofarim (1937-2018), schließlich legte er ein Geständnis ab und entschuldigte sich bei dem Hotelmanager, der als Nebenkläger auftrat: „Ich möchte mich bei Ihnen entschuldigen. Es tut mir leid.“

Scharfe Kritik auch vom Zentralrat der Juden

Dafür, den antisemitischen Vorfall im Hotel erfunden zu haben, wurde Ofarim scharf kritisiert - unter anderem vom Zentralrat der Juden in Deutschland. Ofarim habe neben der Öffentlichkeit auch die jüdische Gemeinde belogen. „Damit hat Gil Ofarim all denen, die tatsächlich von Antisemitismus betroffen sind, großen Schaden zugefügt.“

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