Vielleicht ein bisschen gemein, den Großmeister der Ballett-Avantgarde mit einer klugen Handwerkerin zu konfrontieren. Hier ein Stück Geschichte des postmodernen Balletts, „Gods and Dogs“ von Jiří Kylián, dort eine aufwendige Fingerübung: „Angels’ Atlas“ von Crystal Pite. „Gods and Dogs“, das englische Palindrom für Götter und Hunde, ist der Titel am Berliner Staatsballett: eine Studie über Möglichkeiten, wie man ein Duo tanzt, eine Paarbildung von Menschen und zwei Worten, Hunden und Göttern.
Ballett-Kritik
„Gods and Dogs“ im Staatsballett: Wo die Götter zu Hunden werden
Große Ballettgeschichte: Im Staatsballett trifft Jiří Kylián auf Crystal Pite und Avantgarde auf Handwerk. Das funktioniert und ist außerdem sehr effektvoll.
Arnd Wesemann
3 Min
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Szene aus „Gods and Dogs“ mit Michelle Willems und Matthew Knight
© Yan Revazov