Speerwerfen

Goldfavorit Johannes Vetter scheitert vorzeitig und wird Olympia-Neunter

Die klare Nummer eins der Welt hatte wie schon in der Qualifikation große Probleme mit dem Anlauf. Nach dem zweiten Versuch hielt er sich den schmerzenden Fuß.

sid/pae
2 Min
Johannes Vetter kam nicht mit den Bedingungen im Tokioter Stadion zurecht.

Johannes Vetter kam nicht mit den Bedingungen im Tokioter Stadion zurecht.

© dpa/Michael Kappeler

Vetter schwächelt schon in der Qualifikation

Vetter hatte in Tokio sichtlich Probleme mit dem Anlauf, rutschte beim Abwurf weg. Dabei hatten die Organisatoren die Mondo-Anlaufbahn mit Hunderten Eispacks vor dem Wettkampfbeginn extra versucht herunterzukühlen, um Vetter und Co. einen festen Stand beim Abwurf zu ermöglichen. Der Ex-Weltmeister hielt sich aber schon nach dem zweiten Versuch den schmerzenden linken Fuß - beim Abwurf lastet etwa eine Tonne Gewicht auf dem Gelenk. 

Im Vorfeld der Spiele hatte sich Vetter, der empfindlich auf den Anlaufbelag reagiert, noch gefreut, dass im Olympiastadion eine Mondo-Bahn verlegt wurde. Die anderen kamen mit den Bedingungen aber besser zurecht. Schon in der Qualifikation war Vetter unter seinen Möglichkeiten geblieben. „Für Leute wie mich war dieser Boden nicht gemacht“, sagte er im ZDF-Interview. „Es ist aber, aber was soll ich nicht jetzt machen. Es tut mir leid für alle, die mir zu Hause die Daumen gedrückt haben.“

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