Der promovierte Islam- und Politikwissenschaftler Muhammad Sameer Murtaza, 1981 in Oberwesel geboren, legt mit seinem neuen Buch „Palästina, 1896 – Nakba, Gaza und der verdrängte Diskurs in Deutschland“ eine Intervention vor, die sich bewusst nicht im sicheren Raum akademischer Distanz bewegt. Vielmehr versteht sich der Band als ethisch-politischer Einspruch gegen das, was der Autor als „verdrängten Diskurs“ im deutschsprachigen Raum beschreibt.
Nahost
Gott ist kein Immobilienmakler: In Palästina geht es um Besitz, nicht um Religion
Boden ist weder jüdisch noch arabisch. Er ist Erde und Wasser. Muhammad Sameer Murtaza appelliert in seinem neuen Buch an humanistische Werte. Eine Rezension.
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Es geht um Land: Der 40-jährige Palästinenser Mohammad Fuqaha und seine Mutter bewirtschaften ihren Acker unmittelbar am israelischen Stacheldraht. Kurz vor dem 15. Juni, so die Familie, hätten jüdische Siedler Teile ihrer Ernte zerstört.
© ZAIN JAAFAR