Die zweite Welle umspült uns und trägt neue Vokabeln heran. Nachdem sich unsere Münder an den täglichen Gebrauch der Begriffe „Abstand“, „Mundschutz“, „Kontaktdaten“ und „Infektionszahlen“ gewöhnt haben, haben wir jetzt das „Risikogebiet“ auf den Lippen. Es ist der Ort, an dem wir leben. Ein Wort, das ich aus der Kriegsberichterstattung kenne, vielleicht noch aus München und Großbritannien. „Grenzkontrollen“ werden noch nicht durchgeführt, wohl aber herrscht vielerorts ein „Beherbergungsverbot“.
Stadtbild
In Krisenzeiten muss man neue Wörter lernen
Selbst die Autokorrektur des Computers hat mit "Beherbergungsverbot" ihre Schwierigkeiten.
Barbara Weitzel
3 Min
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In der Herberge ist ein Zimmer frei - doch nicht alle Gäste dürfen kommen.
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Swen Pförtner