Europa

Ursula von der Leyen: Zwischenfall vor Landung in Bulgarien

Eine „Störung“ verhinderte Ursula von der Leyens Anflug auf einen bulgarischen Flughafen und zwang das Flugzeug zur Landung mit Papierkarten.

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Archivfoto vom 03.03.2020, Griechenland, Evros: Ursula von der Leyen, Präsidentin der Europäischen Kommission, schaut aus dem Fenster eines Hubschraubers, während sie über die griechisch-türkische Grenze fliegt.

Archivfoto vom 03.03.2020, Griechenland, Evros: Ursula von der Leyen, Präsidentin der Europäischen Kommission, schaut aus dem Fenster eines Hubschraubers, während sie über die griechisch-türkische Grenze fliegt.

© greek prime minister's office/ap

Einem Jet mit von der Leyen nach Plowdiw wurden am Sonntagnachmittag beim Anflug auf den Flughafen der Stadt die elektronischen Navigationshilfen entzogen. Drei ungenannte Beamte, die über den Vorfall informiert wurden, sagten der Financial Times (FT), dies werde als russische Störaktion behandelt. Worauf sie diese Mutmaßung hinsichtlich des konkreten Vorfalls stützen sagten die Beamten nicht. „Im gesamten Flughafenbereich war das GPS ausgefallen“, sagte einer der Beamten. Nachdem das Flugzeug eine Stunde lang über dem Flughafen gekreist war, entschied der Pilot, das Flugzeug manuell mit analogen Karten zu landen. Die Informanten sagten der FT: „Es war unbestreitbar eine Störung.“ Von der Leyen verließ Plowdiw nach dem Besuch ohne Zwischenfälle im selben Flugzeug. Die stellvertretende Sprecherin der EU-Kommission, Arianna Podestà sagte dem Magazin Politico, die Kommission habe von den bulgarischen Behörden Informationen erhalten, aus denen hervorgehe, dass „sie den Verdacht haben, dass diese eklatante Einmischung von Russland ausging“.

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