Graffiti in Berlin

Riesiges Star-Wars-Bild verärgert S-Bahn

Ein großes Star-Wars-Graffito auf einem Waggon der Berliner S-Bahn.

Felix Firme
2 Min
Mittlerweile ist der Zug wieder sauber.

Mittlerweile ist der Zug wieder sauber.

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Ein von Berlinwriters (@berlinwriters) gepostetes Foto am

Die Verursacher müssen mit harten Strafen rechnen, denn die Bahn macht bei solchen Dingen ernst. "Das ist kein Kavaliersdelikt", sagte der Sprecher weiter. Werden die Täter gefasst, müssen sie nicht nur mit einer strafrechtlichen Verurteilung rechnen. Die Bahn geht gegen Sprayer in der Regel auch zivilrechtlich vor. Wer Pech hat, muss den verursachten Schaden bis zu 30 Jahre lang abbezahlen. "Da sollte sich jeder gut überlegen, ob er sein halbes Leben zahlen will".

Auch die Fahrgäste sind von derlei Aktionen betroffen. Die beschmierten Züge müssten aufgrund vertraglicher Regelungen innerhalb von 48 Stunden aus dem Verkehr genommen und gereinigt werden, so der Sprecher. Das führe zu Zugausfällen. Das Reinigungspersonal muss mit Schutzanzügen und Atemmasken arbeiten, da sie bei der intensiven Säuberung mit Giftstoffen in Kontakt geraten.

Pro Jahr entstehen der S-Bahn durch Graffitos und Vandalismus rund fünf Millionen Euro Schaden. Um das zu verhindern, arbeitet das Unternehmen seit Jahren mit der Polizei zusammen. Dort gibt es sogar eine eigene Ermittlungsgruppe. Und auch die konzerneigene Security-Firma DB-Sicherheit soll die Züge vor Möchtegern-Künstlern schützen. All das kostet zusätzlich Geld.

Die Entfernung des Star-Wars-Bildes kostete übrigens mehrere Tausend Euro, so der Sprecher. Falls eine Neulackierung nötig wird, könne der Betrag sogar noch fünfstellig werden.

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