Die grausige Entdeckung machten Spaziergänger am frühen Montagabend in der Charlottenburger Jungfernheide zwischen Wasserturm und Kurt-Schumacher-Damm. Nach Angaben der Polizei sahen sie aus dem Boden einige Knochen herausragen. Sie waren wahrscheinlich durch Tiere freigelegt worden.
Gegen 18.50 Uhr legten dann Spezialisten der Kriminaltechnik die Überreste eines Menschen frei. Weil unklar war, wie alt die Gebeine waren, wurden sie am Dienstagvormittag durch die Rechtsmedizin untersucht. Dabei stellte sich heraus, dass es sich um einen bislang unbekannten Mann handelt, der offensichtlich erschlagen und dann vergraben wurde.
Weitere Untersuchungen sollen Aufschluss zur Identität und den näheren Todesumständen bringen. Die 6. Mordkommission des Landeskriminalamtes übernahm die Ermittlungen.
Die Beamten gehen derzeit davon aus, dass der Tote ein etwa 1,80 Meter großer Mann war. Er war bereits seit längerer Zeit in der Parkanlage vergraben.
Die Kriminalpolizei sucht jetzt Zeugen, die in den letzten Wochen oder Monaten verdächtige Beobachtungen im Jungfernheidepark gemacht hat.
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