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„Wir sind zu Hause“: Grenell trifft Maduro in Venezuela, kehrt mit sechs US-Bürgern zurück

Venezuela hat nach Gesprächen des US-Sondergesandten Richard Grenell mit Präsident Nicolás Maduro sechs inhaftierte Amerikaner freigelassen.

Katerina Alexandridi Katerina Alexandridi/AFP
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Richard Grenell (3. von rechts) an Bord eines Flugzeugs neben sechs in Venezuela freigelassenen US-Bürgern

Richard Grenell (3. von rechts) an Bord eines Flugzeugs neben sechs in Venezuela freigelassenen US-Bürgern

© Richard Grenell/X

Venezuela hat nach US-Angaben sechs dort inhaftierte US-Bürger freigelassen. Der Sondergesandte von US-Präsident Donald Trump für Venezuela, Richard Grenell, teilte am Freitag (Ortszeit) im Onlinedienst X mit, dass nach seinem Treffen mit Präsident Nicolás Maduro sechs US-Häftlinge freigelassen worden seien. Sie befänden sich mit ihm im Flugzeug auf dem Weg zurück nach Hause. Einige Stunden später veröffentlichte er ein Bild von sich mit den freigelassenen Männern und schrieb: „Wir sind zu Hause. Gott segne diese Amerikaner“.

Die Freigelassenen hätten mit Trump gesprochen, erklärte Grenell. „Sie konnten nicht aufhören, ihm zu danken.“ Zu ihrer Identität äußerte er sich zunächst nicht.

Maduro hatte zuvor für einen „Neuanfang in den bilateralen Beziehungen“ mit den USA plädiert. Laut einer nach dem Treffen mit Grenell verbreiteten Erklärung seiner Regierung ging es in dem Gespräch insbesondere um „Migration, die negativen Auswirkungen der Wirtschaftssanktionen gegen Venezuela, US-Bürger, die in Verbrechen auf venezolanischem Staatsgebiet verwickelt sind, und die Integrität des politischen Systems Venezuelas“. Maduro habe zudem „seine Bereitschaft zum Ausdruck gebracht, die diplomatischen Kanäle zu den Vereinigten Staaten von Amerika offen zu halten“.

Trump „großer Gegner Venezuelas und Maduros“

Trump hat eine harte Linie gegenüber Maduro und anderen linksgerichteten Staatsoberhäuptern Lateinamerikas angekündigt. Als Grenell nach Venezuela reiste, wurde Trump gefragt, ob sein Gesandter Maduro Legitimität verleihen würde, indem er sich mit ihm fotografieren ließe. Der US-Präsident sagte Journalisten, er wolle „etwas mit Venezuela machen“, merkte aber an, dass er „ein großer Gegner von Venezuela und Maduro“ sei. Und weiter: „Sie haben uns nicht so gut behandelt, aber sie haben, was noch wichtiger ist, das venezolanische Volk sehr schlecht behandelt“, so Trump.

Der seit 2013 amtierende, linksnationalistische Maduro war im Januar für eine dritte Amtszeit vereidigt worden. Die USA erkennen seinen Wahlsieg nicht an und haben eine Belohnung von 25 Millionen Dollar (rund 24 Millionen Euro) für seine Festnahme wegen Drogenhandels ausgesetzt.

In dieser Woche hatte die neue US-Regierung den Schutzstatus für hunderttausende Venezolaner in den USA aufgehoben. Unter Trumps Vorgänger Joe Biden war der vorübergehende Schutzstatus auf mehr als eine Million Menschen ausgeweitet worden - vor allem aus El Salvador, dem Sudan, der Ukraine und Venezuela.

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