In Berlin werden am Samstag erneut Tausende Menschen bei Demonstrationen für Demokratie und gegen Rechtsextremismus erwartet.
Das Netzwerk „Hand in Hand“ ruft unter dem Motto „Wir sind die Brandmauer“ zu einer Menschenkette um den Bundestag auf. Erwartet werden rund 100.000 Menschen, mehr als 1300 Organisationen unterstützen das Programm.
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Die Großdemonstration startet um 13 Uhr auf der Bundestagswiese. Weil es bei der letzten Demonstration gegen Rechtsextremismus einen so großen Andrang gab, will die Berliner Polizei auch am Samstag rund um den Veranstaltungsort wieder Ausweichflächen öffnen, um ein Gedränge zu vermeiden. Wie ein Sprecher der Polizei auf Anfrage der Berliner Zeitung mitteilte, kann es zudem dazu kommen, dass Zulaufstellen geschlossen werden. Dazu zählen Brücken oder auch die U-Bahnhaltestelle Bundestag der Linie U5.
Hand-in-Hand-Demo: Entlang dieser Straßenzüge soll die Menschenkette gebildet werden:
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Hand-in-Hand-Demo in Berlin: Redebeiträge und Musikauftritte am Samstag
„Die Proteste der vergangenen Wochen haben gezeigt: Die Zivilgesellschaft ist die Brandmauer gegen die rassistischen und demokratiefeindlichen Pläne der Rechtsextremisten. Wir verteidigen die Demokratie gegen rechte Ideologien und Populismus“, heißt es von den Veranstaltern. Das Bündnis fordert deswegen ein klares Bekenntnis aller demokratischen Parteien. Es dürfe keine Zusammenarbeit mit der AfD geben, so der Aktivist Tareq Alaows. Gemeinsam mit der Journalistin Anna Dushime wird Alaows die Kundgebung eröffnen.
Neben zahlreichen Redebeiträgen sorgen die Bands Revolverheld und Deichkind, die Pop-Sängerin Nina Chuba und ihr Deutschrap Kollege Chapo102 sowie die Sängerin Malonda für musikalische Unterstützung. Enden soll die Demo gegen 18 Uhr.
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