Die Linke-Politikerin Sahra Wagenknecht gerät immer weiter in die Kritik. In einem Newsletter beklagte die frühere Fraktionsvorsitzende eine „grüne Schickeria, die den Leuten per Gasumlage noch tiefer in die Taschen greifen will und dazu auch noch peinliche Hygienetipps zum Besten gibt?“.
Mit Blick auf die Äußerung des baden-württembergischen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann, dass auch der Waschlappen eine „brauchbare Erfindung“ sei, schrieb Wagenknecht: „Der Energienotstand, den uns die Ampel mit ihrem selbstzerstörerischen Wirtschaftskrieg beschert hat, lässt sich so nicht bekämpfen. Aber daran scheinen diese Selbstgerechten, die mit teuren Elektroautos durch die Gegend fahren, die Luft in Städten mit ihren Pelletöfen verpesten und nach schweren Waffen für die Ukraine rufen, auf dass der schreckliche Krieg nie ein Ende findet, auch nicht das geringste Interesse zu haben.“
„Auf Druck des Karl-Liebknecht-Hauses“
Im Anschluss ruft Wagenknecht zu Demonstrationen auf. Doch Wagenknecht stößt auch in ihrer eigenen Partei auf scharfe Kritik. Nun wurde die Politikerin sogar von dieser erst ein- und dann wieder ausgeladen. Darüber berichten die Welt und der Spiegel. Wagenknecht soll sich daraufhin in einer parteiinternen SMS massiv beschwert haben.
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Die Ausladung für einen Redebeitrag auf einer Montagsdemo am 5. September in Leipzig „sei auf Druck des Karl-Liebknecht-Hauses“ erfolgt. Des Weiteren attackiert Wagenknecht in der Textnachricht Thüringens Ministerpräsidenten Bodo Ramelow (Linke). Dieser habe sie „in einem Atemzug“ mit Björn Höcke (AfD) genannt. „Man darf sich dann nur nicht beschweren, wenn zumindest ich mit diesem Laden nichts mehr zu tun haben will“, so Wagenknecht weiter. Die Partei weist die Darstellung Wagenknechts, die Ausladung sei auf Druck des Karl-Liebknecht-Hauses erfolgt, von sich. „Wir können dies nicht bestätigen. Die Veranstaltung wird in Leipzig und mit Unterstützung der Bundestagsfraktion organisiert“, hieß es.
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