Bundesliga

Guirassy macht Stuttgart zum Tabellenführer, Leipzig spielt nur 0:0

Der Torjäger des VfB erzielt beim 3:1 gegen Wolfsburg drei Tore. RB muss sich in Bochum mit einem Remis begnügen.

dpa
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Serhou Guirassy (M.) verzaubert Stuttgart.

Serhou Guirassy (M.) verzaubert Stuttgart.

© Pressefoto Baumann/Imago

Dank eines Dreierpacks von Topstürmer Serhou Guirassy ist der VfB Stuttgart zumindest für eine Nacht Tabellenführer der Fußball-Bundesliga. Die Schwaben bezwangen am Samstag den VfL Wolfsburg mit 3:1 (0:1) und holten sich am siebten Spieltag schon den sechsten Sieg.

Zweiter ist vorerst Borussia Dortmund nach einem 4:2 (1:2) gegen den 1. FC Union Berlin, der die siebte Pflichtspielpleite in Serie kassierte. Einen Dämpfer setzte es für RB Leipzig, das beim 0:0 gegen den VfL Bochum zwei Elfmeter verschoss. Beim FC Augsburg wird es nach dem 1:2 (0:0) gegen den SV Darmstadt 98 für Trainer Enrico Maaßen eng.

Bochum Riemann pariert zwei Elfmeter

Bereits am Freitag hatte Borussia Mönchengladbach erst spät ein 2:2 (1:1) gegen den FSV Mainz 05 gerettet. Am Sonntag kann Bayer Leverkusen im Rhein-Derby gegen den 1. FC Köln die Stuttgarter wieder von der Spitze verdrängen. Der FC Bayern empfängt den SC Freiburg, kann aber höchstens bis auf einen Zähler an die Stuttgarter rankommen.

Beim VfB Stuttgart dauerte es eine Weile bis zur nächsten großen Guirassy-Show. Yannick Gerhardt (34.) brachte die Wolfsburger verdient in Führung. Dann aber drehte der Top-Torjäger der Liga im Alleingang die Partie, für Guirassy waren es die Saisontreffer 11 bis 13 (67./Foulelfmeter/78./82.).

Ziemlich viel Mühe hatten die im Abschluss zu harmlosen Leipziger mit den diesmal defensiv verbesserten Bochumern. Zudem hielt VfL-Torwart Manuel Riemann gleich zwei schwach geschossene Elfmeter von Xavi Simons (27.) und Emil Forsberg (61.).

Der erste Auswärtssieg der Saison gelang dem Aufsteiger aus Darmstadt bei sehr schwachen Augsburgern. Tim Skarke (52.) und Tobias Kempe per Foulelfmeter (70.) trafen für die Gäste und befeuerten damit die Trainerdebatte beim FCA. Das Anschlusstor von Ermedin Demirovic (85.) kam zu spät.

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