Schifffahrt

Hamburger Frachter von Piraten angegriffen

Seit Jahren kommt es vor der somalischen Küste im Indischen Ozean immer wieder zu Piratenangriffen auf Handelsschiffe. Jetzt hat es den Hamburger Frachter „B...

dpa
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ARCHIV - Der Hamburger Mehrzweckfrachter Basilisk war zum Zeitpunkt des Überfalls in Richtung Norden unterwegs.

ARCHIV - Der Hamburger Mehrzweckfrachter Basilisk war zum Zeitpunkt des Überfalls in Richtung Norden unterwegs.

© Dietmar Hasenpusch/dpa

ARCHIV - Im Rahmen der EU-Mission «Atalanta» hat die französische Marine 2009 vor der ostafrikanischen Küste elf mutmaßliche Piraten gefangen genommen.

ARCHIV - Im Rahmen der EU-Mission «Atalanta» hat die französische Marine 2009 vor der ostafrikanischen Küste elf mutmaßliche Piraten gefangen genommen.

© DB MoD France/dpa

Ein in der Nähe patrouillierendes Kriegsschiff sei zu Hilfe geeilt und habe den unter liberianischer Flagge fahrenden Mehrzweckfrachter „Basilisk“ befreit. Die 17 Besatzungsmitglieder seien in Sicherheit, teilte die Atalanta-Einsatzführung im spanischen Rota mit. Ein Crewmitglied sei bei dem Angriff verletzt worden, befinde sich aber in stabilem Zustand.

Das rund 160 Meter lange Frachtschiff gehört zur Hamburger Minship-Reederei. Es war laut Atalanta-Führungskommando zum Zeitpunkt des Überfalls in Richtung Norden unterwegs. Marinesoldaten hätten sich nach Eintreffen des Kriegsschiffs von einem Helikopter aus auf den Frachter abgeseilt.

In dem Seegebiet kommt es häufiger zu Piratenangriffen. Seit 2008 patrouilliert dort eine multinationale Marinemission der EU, um die wichtige Schifffahrtsroute zu sichern.

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