Handball EM

Handballer: „Keine Angst“ vor Frankreichs Topstar Karabatic

Handball-Legende Nikola Karabatic hat alles gewonnen, was es zu gewinnen gibt. Doch die DHB-Spieler achten „nicht so doll“ auf den großen Namen.

dpa
2 Min
Frankreichs Melvyn Richardson (l) und Dika Mem (M) umarmen sich.

Frankreichs Melvyn Richardson (l) und Dika Mem (M) umarmen sich.

© Andreas Gora/dpa

Für Karabatic, der 2002 in der französischen Nationalmannschaft debütiert hatte, ist es die letzte EM in seiner mit Erfolgen gepflasterten Karriere. Neben drei Goldmedaillen bei Olympischen Spielen gewann der 39-Jährige viermal den Weltmeister- und dreimal den EM-Titel. „Das sind Spieler, auf die schaut man hoch und versucht, sich Sachen abzuschauen. Nicht unbedingt nur handballerisch, sondern auch, wie solche Spieler mit Rückschlägen umgehen“, sagte Heymann.

Respekt vor der Kraftprobe mit dem dreimaligen Welthandballer verspürt auch U21-Weltmeister Justus Fischer. „Da ich auch zum ersten Mal gegen viele Franzosen spielen werde, wird das eine ganz schön neue Erfahrung für mich sein. Aber ich bin ein Spieler, der das eigentlich relativ gut ausblenden kann. Auf den Namen wird nicht so doll geachtet“, berichtete der Kreisläufer.

Karabatic hatte angekündigt, seine Karriere nach den Olympischen Spielen in Frankreich zu beenden. Vorher will er mit der Équipe Tricolore noch Erfolge feiern. „Die Franzosen werden mit ein bisschen Frust im Bauch ins Spiel gehen“, prognostizierte Heymann mit Blick auf das Remis des Olympiasiegers am Sonntag gegen die Schweiz.

  • [object Object]
  • [object Object]
  • [object Object]
Send feedback

Ihre Meinung ist uns wichtig. Senden Sie uns Ihr Feedback zu diesem Artikel an: briefe@berliner-zeitung.de

Lesen Sie mehr zum Thema