Eigentlich hatte das Finanzamt Brandenburg die Polizisten nur um Amtshilfe gebeten. Gegen einen 23-Jährigen in Wilmersdorf ermittelt die Behörde wegen Steuerhinterziehung. Die Beamten sollten in der Wohnung des Mannes in der Bornstedter Straße nach Unterlagen suchen.
Pistole Beretta, Kal. 6,35mmmit Holster
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SRS-Pistole Hämmerli P 26, Nr. 1091410583
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SRS-Pistole ISSC M22, Nr. G00096
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SRS-Pistole Valtro, Nr. Co1966
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SRS-Pistole, ME 9 mod. Para
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Pistole BAER, Kal. 45 ACP
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Pistole CZ 75 B, Kal. 9x19mm
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Pistole CZ, Nr. 718489
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SRS-Revolver ME Jaguar 80, Nr. 122121
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Schalldämpfer
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SRS-Pistole Vector CP1, Nr. 00443971 / SRS-Pistole RÖHM CP1, PTB 749 (Umbau)
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Als die Polizisten am Donnerstagnachmittag an seiner Wohnungstür klingelten, öffnete niemand. Also knackten die Beamten das Schloss und betraten die Wohnung in dem Mehrfamilienhaus. Steuerunterlagen fanden sie offenbar nicht. Dafür entdeckten sie in einem der Zimmer neun Pistolen, einen Revolver, einen Schalldämpfer und eine Maschinenpistole Maschinenpistole Ceska „Skorpion“ mit mehr als eintausend Schuss Munition sowie drei Handgranaten.
Granaten kamen zum Sprengplatz
Während der Durchsuchung erschien ein 23-Jähriger, der angab, als Untermieter dort zu wohnen. Er wurde festgenommen und soll heute einem Ermittlungsrichter zum Erlass eines Haftbefehls vorgeführt werden. Wo er die Waffen her hatte und was er damit wollte, ist noch unklar. Der Mann, der nach Angaben der Polizei bislang nicht wegen solcher Delikte in Erscheinung getreten ist, wird derzeit durch Beamte des Landeskriminalamtes vernommen.
Die Waffen wurden zur Untersuchung in die Kriminaltechnik des Landeskriminalamtes gebracht. Eine erste Überprüfung ergab: Vier Pistolen sind scharf. Bei sieben weiteren Waffen prüften die Waffenexperten noch, ob es sich um scharfe Waffen oder Attrappen handelt.
Die drei scharfen Handgranaten wurden mit einem Spezialtransporter zum Sprengplatz Grunewald gebracht, wo sie vernichtet werden.
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