Anfang Januar begannen Bauarbeiten am Spreepark-Riesenrad
SPD-Landeschefin Franziska Giffey begrüßte die Förderung: „Der Spreepark wird endlich aus dem Dornröschenschlaf geweckt, und es ist gut, dass auch Bundesmittel dafür fließen werden“, teilte sie mit. Der „Kulturpark Plänterwald“ war einst der einzige große Vergnügungspark im Osten. Er war 1969 zum 20. Geburtstag der DDR eröffnet worden. Nach dem Mauerfall endete der Neustart eines Rummelbetreibers mit Millioneninvestitionen im Chaos. 2001 wurde der Park geschlossen, das Gelände verfiel zusehends. 2014 kaufte der Berliner Liegenschaftsfonds den Spreepark zurück. Seitdem wird am Neustart getüftelt.
Das rote Riesenrad ist von der Spree aus zu sehen und wurde nach Angaben der Grün Berlin GmbH als Nachfolger einer kleineren Konstruktion noch 1989 kurz vor dem Ende der DDR aufgebaut. Schon Anfang Januar dieses Jahres haben die Abbauarbeiten des Rads begonnen. Die Teile sollen danach untersucht und ab 2023 saniert werden. Die veranschlagten Kosten für die Sanierung: vier Millionen Euro.
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