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Energie

Heizungsgesetz: FDP wirft Habeck „Ahnungslosigkeit“ vor

Erneut gibt es scharfe Kritik an Habecks Gebäudeenergiegesetz. Die FDP wirft ihm „Ahnungslosigkeit“ vor und äußert Bedenken.

Team News dpa/BLZ
2 Min
Der stellvertretende FDP-Vorsitzende Wolfgang Kubicki im Bundestag

Der stellvertretende FDP-Vorsitzende Wolfgang Kubicki im Bundestag

© Kay Nietfeld/dpa

Seitens der FDP ist erneut Kritik zu dem von Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) auf den Weg gebrachten Heizungsgesetz geäußert worden. Der stellvertretende FDP-Vorsitzende Wolfgang Kubicki sagte der Bild-Zeitung, er finde es „mehr als merkwürdig, dass dem Wirtschaftsministerium offenbar nicht einmal eine plausible Schätzung über die CO2-Einsparung durch das geplante GEG vorliegt“.

Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) – oft als Heizungsgesetz bezeichnet – soll Anfang September im Bundestag beschlossen werden. Zuvor hatte es in der Ampel-Koalition aus SPD, Grünen und FDP lange Konflikte gegeben. Die Koalition verständigte sich dann auf grundlegende Änderungen.

Neues Heizungsgesetz tritt 2024 in Kraft – gilt erstmal nur für Neubauten

Das Gesetz zielt darauf ab, durch einen schrittweisen Austausch von Öl- und Gasheizungen das Heizen in Deutschland klimafreundlicher zu machen. Es soll Anfang 2024 in Kraft treten – aber unmittelbar erst einmal nur für Neubaugebiete gelten. Auf eine Frage der Unionsfraktion, mit welchen CO2-Einsparungen die Bundesregierung durch die Novelle rechne, antwortete diese, dazu lägen gegenwärtig noch „keine abschließenden Abschätzungen“ vor.

„Wer wie Robert Habeck darauf gedrängt hat, die CO2-freundlicheren Kernkraftwerke stillzulegen und damit extrem klimaschädlich vorgegangen ist, sollte deutlich bessere Argumente vorbringen als diese besondere Form der Ahnungslosigkeit“, sagte Kubicki.

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