Christina ist ein Wunderkind. Die Bezeichnung haftet ihr an, seit sie in Neubrandenburg auf die Musikschule geht. Die Eltern laden zu Privatkonzerten in die Wohnung, schicken sie bald weiter herum. Die Mutter näht Kleider für die Auftritte, der Vater stellt das Programm zusammen. Christina wird eine Spezialschule für Musik in Berlin besuchen, Klavierwettbewerbe gewinnen, mehrere Jahre am Moskauer Konservatorium studieren. Mit 24 Jahren setzt sie ihrem Leben selbst ein Ende.
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„Wer möchte nicht im Leben bleiben“: Ein Kinderlied aus der DDR und ein Roman von heute
Helene Bukowskis Roman ist einer der Favoriten für den Preis der Leipziger Buchmesse. Die Autorin ergründet ein zu kurzes Leben im Dialog mit ihrer Heldin. Die Kritik.
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Helene Bukowski erfindet ein in der DDR gelebtes Leben nach.
© Tobias Kruse