Mobilität

„Herabwürdigung des Fahrdienstes“: Warum eine Petition Verdi und die BVG kritisiert

Nach zwei Streiks und langen Verhandlungen ist ein neuer Tarifvertrag in Sicht – der heftig attackiert wird. Jetzt antworten Gewerkschaft und Unternehmen.

7 Min
Mehr als 16.000 Beschäftigte, allein im vergangenen Jahr mehr als 1,1 Milliarden Fahrgäste: Die BVG ist das größte kommunale Nahverkehrsunternehmen in Deutschland.

Mehr als 16.000 Beschäftigte, allein im vergangenen Jahr mehr als 1,1 Milliarden Fahrgäste: Die BVG ist das größte kommunale Nahverkehrsunternehmen in Deutschland.

© Jürgen Ritter/imago

Mehr Urlaub, mehr Zeit an den Endhaltestellen, Urlaubsgeld, vermögenswirksame Leistungen: Das und einige weitere Verbesserungen sieht der neue Manteltarifvertrag für die mehr als 16.000 Beschäftigten der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) vor. Nun befragt die Gewerkschaft Verdi ihre Mitglieder bei dem Landesunternehmen, ob sie mit dem Verhandlungsergebnis einverstanden sind. Doch offenbar sind nicht alle BVGer zufrieden. Das zeigt eine Petition, die immer mehr Unterstützer findet. Sie fordert: „Tarifergebnis 2024 nachbessern – für mehr Wertschätzung des Fahrdienstes der BVG“.

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