Noch rollte der Ball am frühen Samstagnachmittag nicht, da richtete sich der Blick im Olympiastadion bereits auf ein Ereignis, das weit über den Fußball hinausreicht. Rund 15 Minuten vor dem Anpfiff der Zweitliga-Partie zwischen Hertha BSC und dem 1. FC Heidenheim wurde auf der Videoleinwand ein Foto von Herthas erster Teilnahme am Berliner Christopher Street Day gezeigt. Darüber war zu lesen: „Ha Ho He – Liebe für alle“.
Die Botschaft des Vereins war in einer Rede über die Stadionlautsprecher zu hören und bei den Fans in der Ostkurve, die sich an der Aktion beteiligten, zu sehen. Auf mehreren Bannern war zu lesen: „Berlin lässt sich nicht spalten. In Gedanken bei den Opfern des Anschlags.“ Ein deutliches Zeichen nach dem schweren Angriff auf den Berliner CSD vor drei Wochen – und ein Bekenntnis zu Zusammenhalt, Vielfalt und einem offenen Berlin.
Gemeinsame Aktion
Hertha BSC: Die wichtigste Botschaft senden Fans und Verein vor dem Anpfiff
Vor dem Anpfiff gegen Heidenheim gedenken Fans und Verein der Opfer des CSD-Anschlags. Mit Bannern und Worten setzen sie ein Zeichen für Vielfalt.
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In der Ostkurve des Berliner Olympiastadions war bereits vor dem Anpfiff der Partie zwischen Hertha BSC und dem 1. FC Heidenheim eine klare Botschaft zu lesen.
© Matthias Koch/Imago