Hertha BSC

Hertha macht plötzlich Tempo: Begründung eingereicht

mWährend andere Profivereine die Planungen für die neue Saison vorantreiben, hadert Hertha BSC nach dem Skandal im Aufstiegsspiel gegen Fortuna Düsseldorf weiter mit dem Verband. Jetzt hat der Club eine Begründung für seinen Einspruch gegen die Strafen des DFB-Kontrollausschusses abgegeben.

BLZ
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Hertha-Geschäftsführer Ingo Schiller akzeptiert die Strafen des DFB-Kontrollausschusses nicht

Hertha-Geschäftsführer Ingo Schiller akzeptiert die Strafen des DFB-Kontrollausschusses nicht

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Hertha BSC hat die Begründung seines Einspruchs gegen die Strafanträge des DFB-Kontrollausschusses wegen diverser Ausschreitungen seiner Fans eingereicht. „Wir haben unser Schriftstück am Montagabend beim DFB abgegeben“, sagte Geschäftsführer Ingo Schiller dem SID.

Wegen der Ausschreitungen im Relegations-Skandalspiel bei Fortuna Düsseldorf am 15. Mai (2:2) sowie bei einem weiteren Spiel soll der sportlich abgestiegene Fußball-Bundesligist laut Kontrollausschuss 50.000 Euro Strafe zahlen und für das erste Heimspiel der Saison nur 15.000 Karten an eigene Anhänger sowie 5000 Karten an Gästefans verkaufen dürfen.

Preetz: Strafe „nicht hinnehmbar“

Manager Michael Preetz hatte dies bereits als „vollkommen unangemessen“ und „nicht hinnehmbar“ bezeichnet. Das Verfahren kommt damit vor den Einzelrichter. Auch in der leidigen Frage der Liga-Zugehörigkeit soll eine baldige Entscheidung fallen. Hertha hat die schriftliche Begründung des Urteils durch das Bundesgericht seit dem Wochenende vorliegen und will das Schriftstück prüfen.

Das Gericht hatte Herthas Einspruch gegen die Wertung des Relegationsskandalspiels von Düsseldorf (2:2) und eine Neuansetzung abgelehnt. „Ich gehe davon aus, dass wie noch in dieser Woche unsere Entscheidung offiziell bekannt geben“, sagte Schiller.

Keine weitere Hängepartie

Wenn die Berliner keine groben formalen oder inhaltlichen Fehler entdecken, werden sie das Urteil akzeptieren und auf den Gang vor das Ständige Neutrale Schiedsgericht verzichten. Schon die Fans hatten sich auf der Mitgliederversammlung dafür ausgesprochen, den Kampf am Grünen Tisch zu beenden. Zudem kann sich der Klub keine weitere Hängepartie erlauben. Der Ticketverkauf für die neue Saison muss eingeleitet werden. Und bevor ein Fan eine Jahreskarte kauft, will er wissen, welche Gegner er zu sehen bekommt. (SID)

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