Hertha BSC

Stuttgart zieht gegen Hertha den Kürzeren

Spannend haben es die Herthaner gemacht: Sie gingen schnell in Führung, ließen dann den Ausgleich zur Halbzeit zu und attackierten den VfB-Stuttgart noch einmal stark in den zweiten 45 Minuten. Das hat sich gelohnt: 1:2 Endstand für die Hertha.

Martin Moravec und Jonas Schöll
3 Min
Fußball Bundesliga 22. Spieltag: VfB Stuttgart - Hertha BSC am 22.02.2014 in der Mercedes-Benz Arena in Stuttgart (Baden-Württemberg). Johannes van den Bergh (r) im Zweikampf mit dem Stuttgarter Spieler Martin Harnik (M.).

Fußball Bundesliga 22. Spieltag: VfB Stuttgart - Hertha BSC am 22.02.2014 in der Mercedes-Benz Arena in Stuttgart (Baden-Württemberg). Johannes van den Bergh (r) im Zweikampf mit dem Stuttgarter Spieler Martin Harnik (M.).

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Vor 45 700 Zuschauern brachte Lewan Kobiaschwili (5. Minute) die clever auftretende Hertha in Führung, ehe Arthur Boka (45.) kurz vor dem Pausenpfiff mit einem wuchtigen Schuss aus 20 Metern der Ausgleich gelang. Die clevere Hertha machte dank des zehnten Dreiers einen weiteren Schritt in Richtung Europa-League-Ränge. Vor allem dank Wagner, der in der 80. Minute eingewechselt wurde, dann traf und zwei Minuten nach Ablauf der regulären Spielzeit noch mit Gelb-Rot vom Platz musste.

Lewan Kobiaschwili feiert das erste Tor mit seinen Teamkollegen.

Lewan Kobiaschwili feiert das erste Tor mit seinen Teamkollegen.

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Stuttgarter Martin Harnik (rechts) und Hajime Hosogai.

Stuttgarter Martin Harnik (rechts) und Hajime Hosogai.

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Sebastian Langkamp in Blau-Weiß wird von Mohammed Abdellaoue gestoppt.

Sebastian Langkamp in Blau-Weiß wird von Mohammed Abdellaoue gestoppt.

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Der Stuttgarter Torschütze Arthur Boka (M.) freut sich über seinen Treffer zum 1:1.

Der Stuttgarter Torschütze Arthur Boka (M.) freut sich über seinen Treffer zum 1:1.

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Stuttgart kommt gegen Hertha nicht an: Trainer Thomas Schneider schlägt die Hände über dem Kopf zusammen.

Stuttgart kommt gegen Hertha nicht an: Trainer Thomas Schneider schlägt die Hände über dem Kopf zusammen.

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Johannes van den Bergh (L) springt für einen Kopfball hoch und gerät mit dem Stuttgarter Martin Harnik aneinander.

Johannes van den Bergh (L) springt für einen Kopfball hoch und gerät mit dem Stuttgarter Martin Harnik aneinander.

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Im letzten Jahr feierte Sandro Wagner das zweite Tor der Herthaner gegen den VFB:

Im letzten Jahr feierte Sandro Wagner das zweite Tor der Herthaner gegen den VFB:

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Fehlstart! So hatte sich Schneider den Auftakt nicht vorgestellt. Adrian Ramos spitzelte den Ball nach der ersten Ecke für die Berliner weiter an Kobiaschwili, der sich aus wenigen Metern die Gelegenheit zur Führung nicht nehmen ließ. Mit 36 Jahren und 227 Tagen ist der georgische Dauerbrenner nun der älteste Torschütze in der Bundesliga-Geschichte der Hertha.

Das 1:0 gab den Gästen aus der Hauptstadt Sicherheit. Sie übernahmen das Kommando und attackierten früh. Der VfB, der auf der Doppelsechs auf Arthur Boka und Rani Khedira setzen musste, hielt aber dagegen. Mit zunehmender Dauer schien der Startschock verdaut. Martin Harnik (11.) prüfte dann Berlins Keeper Thomas Kraft. Die Stuttgarter zeigten Wille, Einsatz - es tauchten jedoch die alten Mängel auf: In der Defensive fehlt die Sicherheit, in der Offensive gelingt der entscheidende Pass in die Tiefe nicht.

Mit dem Selbstbewusstsein von vier Siegen aus den vergangenen fünf Auswärtsspielen agierte die Hertha. Ramos (28.) ließ VfB-Kapitän Georg Niedermeier aussteigen, drosch den Ball aber weit übers Tor. Kraftpaket Boka machte es auf der Gegenseite besser. Nach einer Ecke von Alexandru Maxim faustete Torwart Kraft den Ball vor die Füße des Ivorers, der aus 20 Metern den Ausgleich schaffte. Das erste Saisontor der Nummer 15.

Hertha BSC wollte mehr. Immer wieder drängte die Luhukay-Truppe die Stuttgarter in ihre eigene Hälfte. Stuttgarts Trainer Schneider konterte mit einem Hoffnungsträger: Cacau (67.) kam für den unauffälligen Mohammed Abdellaoue. Fast klappte es auch. Einen Maxim-Freistoß leitete der gebürtige Brasilianer an Harnik weiter, der den Ball aber nicht kontrolliert verarbeiten konnte. Aus rund 25 Metern nahm sich dann für die drängenden Schwaben Gotoku Sakai (78.) ein Herz, Kraft war jedoch zur Stelle und parierte. Stattdessen schlug Wagner für die Berliner zu. (dpa)

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