Vor dem Bundesligaspiel Hertha BSC gegen 1. FC Union Berlin am Samstag im Olympiastadion rechnet die Polizei mit einem „brisanten Stadtderby mit rivalisierenden Fans“. Wie ein Polizeisprecher der Berliner Zeitung sagte, werde das Spiel beider Klubs vom Risiko her schon höher eingestuft als ein normales Aufeinandertreffen zweier Bundesligateams in Berlin. Dementsprechend werden auch mehr Polizisten eingesetzt als sonst.
„Wir wissen alle, dass das kein Freundschaftsspiel wird. Es gibt Fans beider Vereine, die verfeindet sind. Wir sind auf alle Eventualitäten eingestellt“, so der Sprecher. Konkreter wurde er nicht. Eine genaue Einschätzung der Lage nimmt die Polizei Berlin erst Samstagfrüh vor. Dementsprechend wird dann auch erst mittgeteilt, wie viele Polizisten wo zum Einsatz kommen.
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Derby Hertha gegen Union: U2 und S5 werden extra für die Fans verlängert
Auch die Berliner S-Bahn und die BVG rüsten für das Derby am Samstag auf. Aufgrund von Bauarbeiten fährt die U2 Richtung Westen eigentlich nur bis zum Theodor-Heuss-Platz. Doch die BVG wird die U-Bahnen rund um das Derby noch eine Station über Theodor-Heuss-Platz hinaus bis Neu-Westend fahren lassen, erklärte ein BVG-Sprecher der Berliner Zeitung. Von dort sei das Olympiastadion zu Fuß zu erreichen. Die Ersatzbusse zwischen Theodor-Heuss-Platz und Ruhleben fahren natürlich ebenfalls weiter.
Ein Großteil der Fans wird nach jetziger Einschätzung die S-Bahn nutzen, um ins Olympiastadion zu kommen. Nach Angaben der Berliner S-Bahn wird die S5 bis zum Olympiastadion verlängert. Normalerweise fährt sie nur bis zum Westkreuz.
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