Fußball

Hertha regeneriert: Entscheidung über Schwarz steht aus

Nach der Rückkehr aus Schalke gibt es bei Hertha BSC kein Regenerationstraining auf dem Platz. In der Kabine will Trainer Schwarz das Team aufrichten. Öffent...

dpa
2 Min
ARCHIV - Spielbälle liegen auf dem Rasen.  a/Symbolbild

ARCHIV - Spielbälle liegen auf dem Rasen. a/Symbolbild

© Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dp

Ob Schwarz die Hertha auch in den verbleibenden sechs Saisonspielen betreuen wird, ist somit weiter offen. Unmittelbar nach der Pleite in der Schalker Arena hatte Sportdirektor Benjamin Weber ein klares Bekenntnis zum Trainer vermieden. „Nach einem 2:5 werden wir hier jetzt keine Personaldiskussion direkt vor Ort machen. Klar ist aber auch, dass wir nach Hause fahren werden und die Situation komplett analysieren werden“, sagte Weber. Man werde „jeden Stein umdrehen“. Schwarz hatte Verständnis für diese Haltung geäußert und vor allem das Defensivverhalten für die Niederlage verantwortlich gemacht.

Angesichts der auch finanziell prekären Lage der Berliner gibt es nicht viel Spielraum für eine kostspielige Trainernotlösung. In der Vorsaison hatte Felix Magath für den Saisonendspurt übernommen und die Berliner letztlich in der Relegation gegen den Hamburger SV (0:1/2:0) gerade noch vor dem Sturz in die Zweitklassigkeit bewahrt. Anschließend war Schwarz als Chefcoach verpflichtet worden.

Bislang letzter Trainer der Berliner, der eine komplette Saison im Amt war, ist Club-Ikone Pal Dardai, der die Hertha von 2015 bis 2019 und dann nochmals für eine kürzere Periode von Januar bis November 2021 betreute. Derzeit hat Dardai keinen Trainerjob.

Send feedback

Ihre Meinung ist uns wichtig. Senden Sie uns Ihr Feedback zu diesem Artikel an: briefe@berliner-zeitung.de