Die AfD gewinnt weiter an Zustimmung bei den Wählerinnen und Wählern. Erstmals zieht die Partei mit 26 Prozent mit der CDU/CSU gleich, wie aus dem neuen ZDF-Politbarometer hervorgeht. Demnach gewann die AfD einen Prozentpunkt hinzu, während die Union einen Punkt verlor. Eine Mehrheit von 63 Prozent der Befragten begrüßt es weiterhin, dass die CDU es grundsätzlich ablehnt, mit der AfD zusammenzuarbeiten. Allerdings halten auch 34 Prozent dieses Vorgehen nicht für richtig – der Rest antwortete mit „weiß nicht“.
Der Koalitionspartner der CDU, die SPD bleibt in den Umfragewerten stabil. Der Befragung der Forschungsgruppe Wahlen würden 15 Prozent die SPD wählen, wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre. Bei den Grünen sind es zehn Prozent und bei der Linken elf Prozent. Das BSW und die FDP liegen weiter bei jeweils drei Prozent. Mit diesem Ergebnis hätte die schwarz-rote Regierungskoalition von Kanzler Friedrich Merz (CDU) keine parlamentarische Mehrheit.
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Mehrheit geht bei Idee von AfD-Regierung von schlechterer Politik aus
In einer Umfrage des Instituts YouGov hatte die AfD die Union in dieser Woche zum ersten Mal überholt. Beim Meinungsforschungsinstitut Forsa hatte die AfD die CDU bereits laut einer Umfrage im April erstmals überholt. In Umfragen weiterer Institute lag die AfD zuletzt gleichauf oder dicht hinter der Union.
Allerdings rechnet – trotz der wachsenden Zustimmung – nur eine Minderheit damit, dass sich politisch etwas verbessern würde, wenn die AfD im Bund mitregieren würde. 60 Prozent gehen in diesem Fall von einer schlechteren Politik aus und für 16 Prozent würde eine AfD-Regierungsbeteiligung vermutlich keinen großen Unterschied machen.
Wahlumfragen sind generell mit Unsicherheiten behaftet. Unter anderem erschweren nachlassende Parteibindungen und immer kurzfristigere Wahlentscheidungen den Meinungsforschungsinstituten die Gewichtung der erhobenen Daten. Grundsätzlich spiegeln Umfragen nur das Meinungsbild zum Zeitpunkt der Befragung wider und sind keine Prognosen auf etwaige Wahlausgänge.
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