Das Rauschgift habe vermutlich einen hohen Reinheitsgehalt, man gehe von einem Schwarzmarktwert von 1,7 Millionen Euro aus. Die mutmaßliche Bande sei schon länger beobachtet worden. Sie soll die Drogen aus den Niederlanden nach Deutschland geschmuggelt haben. Dafür sei ein Auto umgebaut worden. In Hohlräumen unter den Vordersitzen seien die Päckchen im Ziegelsteinformat versteckt worden.
Die Fahnder schlugen demnach zu, als die Drogen in ein Bunkerfahrzeug umgeladen werden sollten. Erst in der vergangenen Woche hatten Spezialkräfte in Hamburg mehr als eine Tonne Kokain sichergestellt. Zivilfahnder hatten zuvor beobachtet, wie fünf Männer das Rauschgift in Ein-Kilo-Paketen bei einer Spedition abluden. Acht Männer waren festgenommen worden, darunter ein führendes Mitglied der Hells Angels. (dpa)
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