Berlin

„Berlins klügster Bezirk“ – 20 Jahre Campus Adlershof

2003 verlegte die Humboldt-Universität einige wissenschaftliche Institute nach Adlershof. Aus einer maroden Industrielandschaft wurde ein Vorzeigeprojekt.

Freya Jones
3 Min
Kopfbewegung: Die zwei Skulpturen auf vier Meter hohen Stahlstelen stehen im Zentrum der Wissenschaftsstadt und markieren den Eingang zum Campus der Humboldt-Uni. 

Kopfbewegung: Die zwei Skulpturen auf vier Meter hohen Stahlstelen stehen im Zentrum der Wissenschaftsstadt und markieren den Eingang zum Campus der Humboldt-Uni. 

© imago

Das Thermometer vor dem Erwin-Schrödinger-Zentrum zeigt eine Lufttemperatur von 1,3 Grad an. Der eisige Wind beißt. Doch die Gebäude der Humboldt-Universität auf dem Campus Adlershof sind warm und voll besetzt. Am Mittwoch wurde dort das 20-jährige Jubiläum der Eröffnung des Campus in dem großen Technologiepark gefeiert.

Im Jahr 2003 beschloss die Uni-Leitung, ihre wissenschaftlichen Institute von der City in den wasser- und waldreichen Bezirk Treptow-Köpenick zu verlegen. Damals noch ein maroder Standort, geprägt von alten Industriehallen und der Deindustrialisierung nach dem Ende der DDR. Inzwischen hat sich Adlershof zu einem führenden Zentrum für technologische Zusammenarbeit entwickelt. Heute befinden sich die Institute für Chemie, Geografie, Informatik, Mathematik, Physik und Psychologie der HU genau dort, wo die Vernetzung mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen und Firmen gefördert wird. 

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