Berlin 1929, zwei Feinkosthändler konkurrieren auf derselben Straße: Einerseits das etablierte „Wallis“ mit dem gewieften Franz Hellmer als Verkaufsgenie, gleich gegenüber das aufstrebende Geschäft von J. E. Markow. Leider kümmert sich Franz mehr um schöne Kundinnen als um den Umsatz, sodass die Geduld des Inhabers, seines Onkels Hans, arg strapaziert wird.
Als Franz eines Nachts im Laden eine hedonistische Party feiert und die Polizei eingreifen muss, verliert er seinen Job. Doch findet er einen brillanten Ausweg. Er fädelt nicht nur ein Agreement mit dem Kollegen von gegenüber ein, er gewinnt auch noch die Dame seines Herzens.
Das fliegende Auge
Hummer mit Käse: Das wiederentdeckte Lustspiel „Delikatessen“ als Menetekel
Während der ungarische Regisseur Géza von Bolváry mit der Tonfilmkomödie „Delikatessen“ (1929) Karriere machte, nahmen die Lebensläufe der Mitwirkenden schlimme Wendungen.
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Die Tonfilmkomödie „Delikatessen“ von Regisseur Géza von Bolváry
© Deutsches Historisches Museum