Vorwürfe

Hundt, Wegner und die Elbe Flugzeugwerke: „Beratung“ beim Edel-Japaner

Matthias Hundt und die Umstände seiner Ernennung zum Staatssekretär beschäftigen weiterhin das Abgeordnetenhaus. Nun kommen neue Details zu einem „Arbeitstreffen“ ans Licht.

3 Min
Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU, r.) überreicht dem neuen Staatssekretär für Digitalisierung und Chief Digital Officer Matthias Hundt seine Ernennungsurkunde.

Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU, r.) überreicht dem neuen Staatssekretär für Digitalisierung und Chief Digital Officer Matthias Hundt seine Ernennungsurkunde.

© -

Der noch amtierende Regierende Bürgermeister von Berlin, Kai Wegner, steht weiterhin wegen der Personalie Matthias Hundt in der Kritik. Im Zentrum steht gegenwärtig ein als „Arbeitstreffen“ deklariertes Treffen in einem Berliner Luxushotel.

Wie aus einer Kleinen Anfrage der Berliner Grünen-Abgeordneten Tonka Wojahn hervorgeht, fand das Treffen am 20. August 2024 im Restaurant Vox im Grand Hyatt statt. Bereits am 22. Juni war nach einer vorausgegangenen Anfrage der Abgeordneten klar: Das Treffen erfolgte auf Einladung der Elbe Flugzeugwerke GmbH. Daran nahmen der Regierende Bürgermeister und seine Partnerin, die Bildungssenatorin Katharina Günther-Wünsch, der Finanzvorstand der Elbe Flugzeugwerke GmbH und der Geschäftsführer der SDC Sachsen Digital Consulting GmbH, Matthias Hundt, teil.

Das Treffen zu „allgemeinen Themen der Luftverkehrsbranche“ fand nun, wie die zweite Anfrage Wojahns ergab, nicht in Wegners Büro statt, sondern in dem edlen Sushi-Restaurant am Potsdamer Platz. Die Antwort der Senatskanzlei ergab, dass der Senatskanzlei bei dem Treffen keine Kosten entstanden seien.

Mit einem Abo weiterlesen

Sie haben bereits ein B+ Abo?

*