Taschenuhren

Schlangen und Schlägereien um die „Royal Pop“ von Swatch und Audemars Piguet

Für die „Royal Pop“-Taschenuhr campieren Menschen weltweit auf Gehwegen und prügeln sich. Der Hype zeigt, wie absurd moderne Konsumkultur ist.

3 Min
Polizei räumt Menschenmenge vor einer Swatch-Boutique im Pariser 6. Arrondissement anlässlich des Verkaufsstarts der „Royal Pop x Audemars Piguet“-Kollektion am 16. Mai 2026.

Polizei räumt Menschenmenge vor einer Swatch-Boutique im Pariser 6. Arrondissement anlässlich des Verkaufsstarts der „Royal Pop x Audemars Piguet“-Kollektion am 16. Mai 2026.

© IMAGO/Jeremy Melloul / Bestimage

Und wieder stehen die Menschen Schlange. Eine Disziplin, die sich in den vergangenen Jahren vom gelegentlichen Konsumritual zum Extremsport entwickelt hat. Für Labubus. Für Dubai-Schokolade. Für Plätze in der ersten Reihe bei Taylor Swift-Konzerten. Menschen campieren über Nacht auf Gehwegen, organisieren sich in Telegram-Gruppen, verteilen in Selbstorganisation Platznummerierungen und behandeln Konsum wie eine olympische Disziplin.

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