Die meisten Graffitis kann man ja gar nicht entziffern. Aber dieses doch, und es stellt mich deshalb erst recht vor ein Rätsel. Es prangt in auffällig leserlichen Buchstaben an einer Fassade in der Wrangelstraße, unweit der Kaserne: „Kühlschrankscheißer“. Ich dachte noch darüber nach, als ich den Engeldamm überquerte, beim Michaelkirchplatz abbiegend die Fahrradstraße verließ und meine volle Aufmerksamkeit lieber wieder auf angreifende Autos richtete.
Dass es sich bei „Kühlschrankscheißer“ nicht um das generische Maskulinum handelt, zeigt sich daran, dass der Urheber oder die Urheberin das Wort sicherheitshalber mit Penis-Piktogramm versah. Ich fühle mich also zumindest als Vertreter des männlichen Geschlechts schon mal mitgemeint.
Kreuzberg
Ich fühle mich mitgemeint, aber was bitte ist ein „Kühlschrankscheißer“?
Der Schriftzug an einer Hauswand in der Wrangelstraße gibt Rätsel auf. Was hat ein Kühlschrankscheißer falsch gemacht? Eine Glosse
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Illustrierter Schriftzug an einer Kreuzberger Hauswand
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