Es ist inzwischen mehr als ein Jahr her, da überraschte Matheo Raab die anwesenden Medienvertreter im damaligen Sommer-Trainingslager des 1. FC Union Berlin mit einem erstaunlich selbstbewussten Auftritt. „Ich bin zu Union gewechselt, um mich auch in der Bundesliga beweisen zu dürfen. Wenn ich mich dauerhaft mit einem Platz auf der Bank zufriedengeben würde, wäre ich nicht hierher gekommen“, hatte Raab seinerzeit vor Beginn der Saison 2025/26 im Camp in Herzogenaurach gesagt.
Die Worte des Torhüters empfanden die Zuhörer vor allem deshalb als angriffslustig, weil sich in den Jahren zuvor schon andere Profis mehr oder weniger Hoffnungen darauf gemacht hatten, irgendwann Frederik Rönnow als Schlussmann bei den Köpenickern abzulösen. Sie alle einte die Erfahrung, dass am Dänen auf Dauer kein Vorbeikommen war.
Torhüterduell
„Ich will im Tor bleiben!“ – Raab erneuert bei Union Kampfansage an Rönnow
Kurz vor dem Bundesliga-Start gibt es beim 1. FC Union Berlin ein brisantes Torhüterduell. Matheo Raab erhebt Anspruch auf den Platz zwischen den Pfosten.
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Matheo Raab absolvierte beim Pokalerfolg in Braunschweig erst sein drittes Pflichtspiel für Union.
© IMAGO/O.Behrendt