Bei den Beschäftigten von Deutschlands letztem großen Warenhauskonzern nimmt die Nervosität zu. Zwar ist seit gut einer Woche klar, dass es einen Investor gibt und es für Galeria Karstadt Kaufhof weitergehen wird. Doch nicht alle 92 Häuser sollen erhalten bleiben. Laut Insolvenzverwalter Stefan Denkhaus werden voraussichtlich etwa 20 Filialen geschlossen.
Welche Kaufhäuser das sein werden, hängt maßgeblich von der Höhe der Mieten ab, über die mit den Vermietern verhandelt wird. Ende April, also vielleicht schon in dieser Woche, will Denkhaus eine Liste der zu schließenden Filialen vorlegen.
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Für den Handelsimmobilienexperten Marco Atzberger wäre das eine plausible Strategie. Die Kaufhauskette hat zu viel Fläche, der Möbelriese will in die Innenstädte.
Jochen Knoblach
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Eingang der Galeria-Filiale am Berliner Alexanderplatz
© Jörg Carstensen/dpa