Gläserne Gebäudeflügel, durchbrochene Fassaden, Brücken von West nach Ost und schließlich die begehbare Glaskuppel, von der aus Bürgerinnen und Bürger den Regierenden sprichwörtlich „aufs Dach steigen“ können – jeder Stein im Berliner Regierungsviertel ist durchdrungen von politischer Symbolik. Doch wer genauer hinsieht, stößt jenseits der glatten Oberflächen auf andere, weniger repräsentative Realitäten. Vor allem in den kalten Wintermonaten schlagen hier Obdachlose ihre Zelte auf, ziehen sich mit Schlafsäcken in Betonnischen zurück oder liegen im menschenleeren Spreebogenpark.
Obdachlosigkeit in Berlin
Immer mehr Obdachlose im Regierungsviertel: „Je weiter du reingehst, desto friedlicher wird es“
Am Fuße des Bundestags schlagen in den kalten Wintermonaten Obdachlose ihre Zelte auf. Wieso die Ecke so beliebt ist und was abseits davon auf der Warschauer Straße passiert.
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