Zimmermanns Instrument stand keineswegs im Mittelpunkt, wohl aber das bratschentypische Wechselspiel zwischen Senden und Vermitteln von Impulsen – und hörte man etwa Robert Schumanns Klavierquartett op. 47, wurde derlei Flexibilität fast sichtbar in der regen Blickverständigung zwischen ihr, dem Geiger Noah Bendix-Balgley, dem Cellisten Ludwig Quandt und dem Pianisten Francesco Piemontesi. Auf diese Weise entfaltet das Werk, das oft im Schatten von Schumanns effektvollerem Klavierquintett steht, seine strukturelle Raffinesse: Die Verinnerlichung ist dann kein Nachteil mehr, sondern gibt dem Hörer manches zu denken.
Klassik
Impulse aus der Mitte: Kammermusik mit Tabea Zimmermann
Die Bratschistin gab mit philharmonischen Kollegen ein „Welcome Back“-Konzert in der Philharmonie und auf den Freiflächen des Kulturforums.
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Die Bratschistin Tabea Zimmermann.
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