Industrie stärkt Kanzler im Reformprozess den Rücken

BLZ
1 Min

BERLIN. Der Bundesverband der Deutschen Industrie hat sich demonstrativ hinter den Reformkurs der Bundesregierung gestellt und sie gleichzeitig vor Zugeständnissen gegenüber Kritikern gewarnt. "Die Bundesregierung kann sich von den Protesten nicht beirren lassen", sagte BDI-Vizepräsident Arend Oetker. "Wenn sie jetzt nachgibt, wird sie erpressbar." Änderungen seien nur solange in Ordnung, wie die Generalline nicht in Frage gestellt werde. Er forderte die Opposition auf, nicht am Reformwerk zu rütteln: "Jetzt ist nicht die Zeit, aus den Problemen der Bundesregierung parteipolitischen Profit zu schlagen." Trotz der Reformen rechnet Oetker nicht mit einem kurzfristigen Rückgang der Arbeitslosigkeit. "In den nächsten fünf Jahren werden wir allenfalls ein durchschnittliches Wirtschaftswachstum bekommen. Das wird nicht reichen, um viele zusätzliche Arbeitsplätze zu schaffen", sagte er. Seite 10

Send feedback

Ihre Meinung ist uns wichtig. Senden Sie uns Ihr Feedback zu diesem Artikel an: briefe@berliner-zeitung.de

Lesen Sie mehr zum Thema