Rätsel über Rätsel. Um dem Geschehen in Inka Pareis neuem Roman „Humboldthain“ zu folgen, muss man bereit sein, über eine lange Lesestrecke im Dunkeln zu tappen.
Da ist – gleich zu Beginn – das Dunkel im zerstörten Treppenhaus des alten Bunkers im Volkspark Humboldthain. Hier findet sich Bruno wieder, auf dem Fußboden, fast unfähig, sich zu bewegen. Was ist passiert? Da war ein Sturz, und irgendwann vorher war er zusammen mit seinem erwachsenen Sohn Julius hier – und ist es nicht auch Julius’ Stimme, die aus dem Handy neben ihm kommt? Vor allem aber fluten ihn Erinnerungen.
Neue deutsche Literatur
„Humboldthain“von Inka Parei: Ein Berlin-Roman voller Rätsel
Inka Pareis neues Buch spielt im Volkspark in Wedding – und im Greenwich Village in New York. Zwischen Vater und Sohn stehen viele Fragen. Die Kritik.
4 Min
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Inka Parei, 1967 geboren in Frankfurt am Main, lebt in Berlin
© Graziela Diez