Berlin im „INSM-Bildungsmonitor“

Zahlreiche Probleme an den Schulen - Unis überzeugen

Studie bewertet anhand von 93 Indikatoren, inwieweit Bildungsarmut reduziert wird.

BLZ
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Schulranzen und Arbeitsmaterialien stehen in einer Schule im Regal (Symbolbild). 

Schulranzen und Arbeitsmaterialien stehen in einer Schule im Regal (Symbolbild). 

© picture alliance/dpa

Berlin ist in einem Ländervergleich zur Bildungsqualität auf dem letzten Platz gelandet. Im vergangenen Jahr rangierte die Hauptstadt beim „INSM-Bildungsmonitor“ unter den 16 Bundesländern noch auf Rang 13. In dem am Donnerstag veröffentlichten neuen Ranking des Instituts der deutschen Wirtschaft im Auftrag der arbeitgebernahen „Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft“ (INSM) sind zahlreiche Baustellen aufgelistet.

Dazu zählt die berufliche Bildung: Gemessen an der Bevölkerung im entsprechenden Alter seien 2018 weiterhin relativ wenige betriebliche Ausbildungsplätze angeboten worden, heißt es. Trotz deutlichen Verbesserungen verzeichnete Berlin demnach mit 56,1 Prozent die niedrigste Quote (Bundesdurchschnitt: 67,7 Prozent). Den letzten Platz nimmt Berlin demnach auch bei der Quote der unversorgten Bewerber ein (14,9 Prozent).

Kritisiert wird in der Studie weiter, dass im Jahr 2017 etwas mehr als 39 Prozent der Auszubildenden ihre Lehre vorzeitig abbrachen - also weit mehr als ein Drittel. Auch dies ist im Ländervergleich ein negativer Spitzenwert (Bundesdurchschnitt: 28,3 Prozent.)