Mit dem Wort „bitter“ sei das, was dem 1. FC Union Berlin bei seiner Heimpremiere in der Champions League passiert ist, nur unzureichend beschrieben. Urs Fischer sagte das, der Trainer der Eisernen, der nur selten die Fassung verliert und selbst nach weniger erfolgreichen Partien stets die Contenance wahrt. Doch am Dienstagabend verstand selbst der 57-jährige Schweizer die Welt nicht mehr, zumindest nicht die der Rot-Weißen aus Köpenick. Das 2:3 gegen Sporting Braga nämlich ist, zumal nach eigener 2:0-Führung, nicht nur ein verlorenes Spiel und nicht nur die in Bundesliga und europäischer Königsklasse sechste Niederlage in Folge, sondern es ist ein Tiefschlag. Ein Boxer würde nach solch einem Knockout in allerletzter Sekunde so schnell nicht wieder aufstehen.
1. FC Union Berlin
1. FC Union Berlin: Der Zustand der Spieler gleicht dem auf der Intensivstation
Der 1. FC Union Berlin steckt in der größten Krise seit dem Aufstieg in die Bundesliga. Nun müssen die Eisernen auch noch zu Borussia Dortmund.
7 Min
Link kopiert
Die Artikel-URL wurde erfolgreich in Ihrer Zwischenablage gespeichert.
Unter Schock: Alex Kral nach der Niederlage des 1. FC Union Berlin gegen Sporting Braga.
© Mathias Renner/City-Press