„Die ILA ist die weltweit älteste Luftfahrtausstellung und das wichtigste Schaufenster der Branche in Deutschland“, erklärte Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) nach einer gemeinsamen Kabinettssitzung beider Länder in Berlin. „Als eine der drei bedeutendsten Luftfahrt-Technologie-Kompetenzzentren ist die Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg der ideale Austragungsort für die ILA und profitiert enorm von ihr.“
Sie sei wichtiger Impulsgeber für Wachstum und Beschäftigung in der Region. „Deswegen war es Brandenburg ein besonderes Anliegen, der ILA eine langfristige Perspektive und Planungssicherheit zu geben.“
Ähnlich äußerte sich Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU). „Die Luft- und Raumfahrtindustrie schafft und sichert als Schlüsselindustrie der Hauptstadtregion gute Arbeitsplätze.“ Deshalb sei es wichtig sicherzustellen, dass die ILA in der Region bleibe.
Die ILA findet in der Regel alle zwei Jahre statt und zieht Zehntausende Besucher an. Die nächste Ausgabe ist vom 5. bis 9. Juni in Schönefeld geplant - mit deutlich mehr Ausstellern als bei der coronabedingt reduzierten Ausgabe 2022. Dabei stehen nach Angaben Wegners Zukunftsthemen wie klimaneutrales Fliegen und die Digitalisierung im Mittelpunkt.
BDLI-Präsidiumsmitglied Martin Kroell dankte beiden Landesregierungen für den „starken Rückhalt“. „Das ist keine Selbstverständlichkeit, sondern zusätzlicher Ansporn für uns.“ Die ILA sei für den Verband und insbesondere für den Mittelstand von unschätzbarem Wert, weil sie alle relevanten Akteure der Branche beteilige, Zukunftsthemen bündele und vorantreibe.
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