Die Delta-Variante hat auch Krankenhäuser und Pflegepersonal im Iran an die Grenzen gebracht. In vielen Städten sind die Intensivstationen und Notaufnahmen mit neuen Corona-Patienten überfüllt. Dies beeinträchtigt auch die medizinischen Dienste. Das Gesundheitsministerium hatte letzte Woche einen zweiwöchigen Lockdown gefordert, der aber vom Corona-Krisenstab aus wirtschaftlichen Erwägungen abgelehnt wurde.
Der Iran ist von der Corona-Pandemie besonders hart betroffen, auch weil US-Sanktionen die Wirtschaftskrise verschärft und die Einfuhr von Impfstoffen erheblich erschwert haben. Die Impfkampagne für die mehr als 83 Millionen Menschen kommt daher auch nur schleppend voran. Bislang sind weniger als vier Prozent der Iraner vollständig geimpft.
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