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Autofahrer rammt Fußgänger: Mehrere Verletzte bei mutmaßlichem Terrorangriff in Israel

Ein Autofahrer soll sein Fahrzeug beschleunigt und in eine Menschengruppe gerast sein. Der Mann wurde daraufhin erschossen.

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Israelische Polizisten untersuchen das Tatfahrzeug, daneben liegt der erschossene Fahrer.

Israelische Polizisten untersuchen das Tatfahrzeug, daneben liegt der erschossene Fahrer.

© Jack Guez/AFP

Bei einem mutmaßlichen Terrorangriff hat es im Nordens Israels mindestens 13 Verletzte gegeben. Ein Fahrzeug rammte Fußgänger auf dem Highway 65 in der Nähe der Kreuzung Pardes Hanna-Karkur im Süden der Hafenstadt Haifa, teilte die Behörden am Donnerstag mit. Nach Angaben der Polizei handelt es sich um einen „mutmaßlichen Terroranschlag“.

Laut den Behörden hatte der Autofahrer gegen 16.18 Uhr Ortszeit sein Fahrzeug beschleunigt, um dann in eine Menschengruppe an einer Bushaltestelle zu fahren. Dabei wurden laut jüngsten Polizeiangaben 13 Personen verletzt - eine 17-Jährige schwebe in Lebensgefahr. „Von dort aus versuchte er, mit dem Auto weiterzufahren. Er beschleunigte auf ein nahes Polizeiauto zu und erfasste es. Die Beamten verfolgten ihn, fingen ihn und neutralisierten ihn“, sagte ein Polizeisprecher der Times of Israel.

Der mutmaßliche Terrorist sei demnach von der israelischen Polizei erschossen worden. Nach Angaben der Polizei handelt es sich bei ihm um einen 53-jährigen Palästinenser aus der Stadt Jenin im Westjordanland, der ohne Genehmigung in Israel gelebt hatte. Er war mit einer israelischen Staatsbürgerin verheiratet.

MDA-Sprecher Zaki Heller sagte gegenüber KAN, dass unter den Verletzten fünf Männer und drei Frauen im Alter zwischen 20 und 70 Jahren seien. Israelische Medien berichteten zudem, dass zwei Polizisten am Tatort an der Kreuzung Karkur niedergestochen wurden. Das wurde bisher nicht offiziell bestätigt.

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